{"id":2598,"date":"2017-07-24T18:42:21","date_gmt":"2017-07-24T18:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/oberle-stiftung.de\/?page_id=2598"},"modified":"2021-04-22T14:13:47","modified_gmt":"2021-04-22T14:13:47","slug":"op-fuer-strassenjunge-in-kenia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oberle-stiftung.de\/?page_id=2598","title":{"rendered":"Medizinische Notfallhilfe im Manyatta-Slum"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3901 alignright\" src=\"http:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UHURU-logo-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UHURU-logo-300x300.jpg 300w, https:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UHURU-logo.jpg 1024w, https:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UHURU-logo-150x150.jpg 150w, https:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/UHURU-logo-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/>Unsere Kooperation mit dem \u201eUhuru Community Development Project\u201c beginnt 2009 mit einem Studenten der Sozialarbeit der Universit\u00e4t T\u00fcbingen. Jonas Puhm war f\u00fcr seine Diplomarbeit im Aufbaustudiengang \u201eInternational Management in NGOs\u201c nach Kisumu im Westen von Kenia gereist. Denn dort hatte der Sozialarbeiter Davies Okombo schon seit 2002 reichlich Erfahrungen mit seinem lokalen Entwicklungsprojekt \u201eUhuru Community Development Project\u201c (kurz UCDP) sammeln k\u00f6nnen und Jonas Puhm wollte dar\u00fcber forschen.<br \/>Zur\u00fcck in Deutschland gegr\u00fcndete Jonas Puhm dann kurzerhand Uhuru e.V. , um das UCDP weiter von hier aus unterst\u00fctzen\u00a0 zu k\u00f6nnen. Und das wiederum f\u00fchrte Jonas Puhm in unser B\u00fcro in Staufen.<br \/><!--more-->Kisumu ist mit 500.0000 Einwohnern die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Kenias, ca. 60% der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze von 1 US$\/Tag.<br \/>Ethnische Konflikte, Armut, Kriminalit\u00e4t, eine defizit\u00e4re Infrastruktur und Krankheiten (wie Malaria, Tuberkulose und vor allem AIDS) stellen gro\u00dfe gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen dar, unter der vor allem Kinder und Jugendliche zu leiden haben.<br \/><br \/>Jonas Puhm \u00fcberzeugt uns, dass wir einen Hilfsfonds einrichten, der vor allem f\u00fcr medizinische Notf\u00e4lle eingesetzt wird. Verwaltet und abgewickelt wird das Projekt vor Ort vom UCDP und begleitet vom Uhuru e.V. in Deutschland. Mit unserer F\u00f6rderung konnten in den vergangenen 11 Jahren Arzt- und Krankenhaus-Rechnungen, aber auch Verpflegung in Kinderg\u00e4rten und Ausbildungskosten bezahlt werden. So auch die Behandlung von Charles Onyango.<br \/>So schreibt uns Davies\u00a0 im Herbst 2014\u00a0 die Geschichte von Charles Onyango (frei \u00fcbersetzt aus dem Englischen).<br \/><br \/><em>Lieber Clemens,<\/em><br \/><em><a href=\"http:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/EHF-Uhuru-Kenia-OP-Stra\u00dfenjunge-Ausschnitt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2604 size-thumbnail alignright\" src=\"http:\/\/oberle-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/EHF-Uhuru-Kenia-OP-Stra\u00dfenjunge-Ausschnitt-e1618486152209-150x150.jpg\" alt=\"EHF Uhuru Kenia OP Stra\u00dfenjunge Ausschnitt\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>den Jungen auf dem Foto lernte ich gestern kennen. Er hei\u00dft Charles Onyango. Er wurde von einem Auto angefahren, sein Oberschenkelknochen ist gebrochen. Nach dem Unfall lag er in der Busstation. Seine H\u00fcfte schwoll an und wurde schwarz, was auf Wundbrand mit Gefahr einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung hinweist.\u00a0 Gestern brachte ich ihn in ein \u00f6ffentliches Krankenhaus. Das R\u00f6ntgenbild zeigt den gebrochenen Oberschenkelknochen. Leider sind die Krankenschwestern in Kenia gerade in einem Streik. Deshalb werden in \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4usern gerade keine Patienten station\u00e4r aufgenommen. Ich brachte Charles in eine Privatklinik. Hier werden die \u00c4rzte operieren und eine Metallplatte einsetzen. Im schlimmsten Fall m\u00fcsste das Bein amputiert werden. Der Junge ist Vollwaise, hat keine Verwandte, die helfen k\u00f6nnten.<\/em><br \/><em>Nach der n\u00e4chsten \u00dcberweisung des Nothilfefonds werden wir die Behandlungskosten bezahlen. Es wird teuer werden, bis zu \u20ac 1.000. Ich werde dich \u00fcber die Fortschritte des Jungen im Krankenhaus auf dem Laufenden halten.<\/em><br \/><em>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/em><br \/><br \/><em>Davies Okombo<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uhuru-ev.de\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mehr zu <strong>UHURU e.V. \u2013 Gemeinsam f\u00fcr Kinder in Kenia<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Kooperation mit dem \u201eUhuru Community Development Project\u201c beginnt 2009 mit einem Studenten der Sozialarbeit der Universit\u00e4t T\u00fcbingen. Jonas Puhm war f\u00fcr seine Diplomarbeit im Aufbaustudiengang \u201eInternational Management in NGOs\u201c nach Kisumu im Westen von Kenia gereist. 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