Archiv der Kategorie: Hilfen für Menschen in den Anden

Überschwemmung in Peru (2017)

UeberschwemmungPeru2017.2 allgMehrere Stürme haben im März vor allem die Nordküste Perus schwer getroffen. Häuser und Straßen wurden unter Wasser gesetzt, einige Dörfer waren komplett isoliert.
Selbst die Hauptstadt Lima, wo Regen aufgrund eines Wüstenklimas selten ist, war überschwemmt.
Hinter den ungewöhnlichen Regenfällen steckt das Klimaphänomen „El Niño“ und mutmaßlich auch ein wenig „Klimawandel“ … Überschwemmung in Peru (2017) weiterlesen

Die Lastenträger von Cusco

Ganz früh morgens sieht man sie durch die Straßen ziehen. Sie sind auf dem Weg zu den Lebensmittelmärkten in Cusco, um sich Arbeit zu suchen.  Wenn sie dabei Glück haben, dann haben sie an diesem Glück schwer zu tragen.
Die ‚Cargadores‘ (Lastenträger) tragen Säcke, Beutel, Behälter und Bündel, oder schieben schwere Marktware auf Rädern durch die Stadt. Kartoffelsäcke auf ihren Schultern gehören zum Alltag. Satt macht das ihre Familien nicht immer.

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Ein „Hausmädchen-Report“ aus den Anden

VorschaubildUm der oft aussichtslosen Situation der abgelegenen Dörfer in den Anden zu entkommen, ziehen viele junge Mädchen in die Städte, um in Haushalten zu arbeiten. Oder sie  werden von ihren Eltern, die sie nicht mehr ernähren können, in die Stadt geschickt, damit sie es „dort einmal besser haben“.  So auch Benigna und Edith. Sie hatten als junge Mädchen ihre Heimatdörfer verlassen müssen, um sich im weit entfernt gelegenen  Cusco selbst durchzuschlagen.

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Der Traum vom eigenen Häuschen auf 4.000 m

IMGP1398Julian, HIrte und  Vater von vier Kindern, lebte bis vor kurzem noch mit seiner Familie in zwei kleinen, strohbedeckten Lehmhütten auf fremden Grund im Dorf Sunimarca auf 4.000m . Er erinnert sich: „Die Winter waren lang und kalt, überall zog es und wir waren meist krank.“ In solch eisigen Wintern  kommt es immer  mal wieder vor, dass  Alapca und Menschen sterben.

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„Wasser marsch!“ in den Anden

Die Geschichte einer Eigeninitiative

Wasser, der Quell des Lebens! Altbekanntes Sprichwort und tatsächlich läuft ohne Wasser im wahrsten Sinne des Wortes nichts. Insbesondere in der zweithöchsten Gebirgskette der Welt – den Anden. In den angrenzenden hügeligen Hochebenen, die goldbraunen Wellen gleichen, wachsen einzelne Sträucher, Gräser und Trockenpflanzen. Das Land ist karg, das Leben hart. Von Knappheit können die Menschen im andinen Hochland ganze Lieder singen. Auch in Sunimarca warten die knapp 2.000 Bewohner schon lange auf Wasser.

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Eine Dorfschule in den Anden auf 4.000 m

Dorfschule in HuaccaycanchaBauern und Hirten bauen eine Oberschule.

In dem kleinen Bauerndorf Huaccaycancha, das auf fast  4.000 m  in den südlichen Anden Perus (Provinz Paucartambo) liegt, leben gerade mal 65 Familien, darunter viele Kinder. Nach Huaccaycancha gibt es keine richtige Straßenanbindung, es gibt keine Geschäfte und eine Gesundheitsstation gibt es erst in der nächsten größeren Stadt … Eine Dorfschule in den Anden auf 4.000 m weiterlesen