Archiv der Kategorie: Peru

„Wasser marsch!“ in den Anden

Die Geschichte einer Eigeninitiative

Wasser, der Quell des Lebens! Altbekanntes Sprichwort und tatsächlich läuft ohne Wasser im wahrsten Sinne des Wortes nichts. Insbesondere in der zweithöchsten Gebirgskette der Welt – den Anden. In den angrenzenden hügeligen Hochebenen, die goldbraunen Wellen gleichen, wachsen einzelne Sträucher, Gräser und Trockenpflanzen. Das Land ist karg, das Leben hart. Von Knappheit können die Menschen im andinen Hochland ganze Lieder singen. Auch in Sunimarca warten die knapp 2.000 Bewohner schon lange auf Wasser.

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Überschwemmung in Peru (2017)

UeberschwemmungPeru2017.2 allgMehrere Stürme haben im März vor allem die Nordküste Perus schwer getroffen. Häuser und Straßen wurden unter Wasser gesetzt, einige Dörfer waren komplett isoliert.
Selbst die Hauptstadt Lima, wo Regen aufgrund eines Wüstenklimas selten ist, war überschwemmt.
Hinter den ungewöhnlichen Regenfällen steckt das Klimaphänomen „El Niño“ und mutmaßlich auch ein wenig „Klimawandel“ … Überschwemmung in Peru (2017) weiterlesen

Friedenspreis des Sozialministeriums für die Oberle-Stiftung / Peru

Lima, den 20.09.16friedenspreis-lima-2016-dank-ss-webkompr
Heute wurde der Friedenspreis 2016 des Sozialministeriums Peru in der Kategorie „Zivilgesellschaft“ an unsere peruanische Tochter-Organisation „Oberle – Peru, ayuda que da vida “ feierlich übergeben.
Die Oberle-Stiftung / Peru gewann die Auszeichnung aus 80 dafür nominierten gemeinnützigen Organisationen.

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Ich möchte leben!

EH Rolando bei P.AldoEin Hilferuf aus Juliaca / Peru

„Ich heiße Rolando Zela Zapana, ich lebe in Juliaca in einem Zimmer aus Adobe, zusammen mit meiner Frau Teresa und meinen 4 Kindern: Ruth 12 Jahre, Cristian 10 Jahre, Hugo 8 Jahre und Janeth 2 Jahre alt. Ich selbst bin 41 und arbeitete mit einem Triciclo (Transportfahrrad), um meine Familie zu ernähren. Meine Frau Teresa strickt Handschuhe,  um mich zu unterstützen. Ich kann nicht mehr arbeiten, weil ich durch meine Krankheit fast mein gesamtes Augenlicht verloren habe  …

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Die Lastenträger von Cusco

Ganz früh morgens sieht man sie durch die Straßen ziehen. Sie sind auf dem Weg zu den Lebensmittelmärkten in Cusco, um sich Arbeit zu suchen.  Wenn sie dabei Glück haben, dann haben sie an diesem Glück schwer zu tragen.
Die ‚Cargadores‘ (Lastenträger) tragen Säcke, Beutel, Behälter und Bündel, oder schieben schwere Marktware auf Rädern durch die Stadt. Kartoffelsäcke auf ihren Schultern gehören zum Alltag. Satt macht das ihre Familien nicht immer.

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Ein „Hausmädchen-Report“ aus den Anden

VorschaubildUm der oft aussichtslosen Situation der abgelegenen Dörfer in den Anden zu entkommen, ziehen viele junge Mädchen in die Städte, um in Haushalten zu arbeiten. Oder sie  werden von ihren Eltern, die sie nicht mehr ernähren können, in die Stadt geschickt, damit sie es „dort einmal besser haben“.  So auch Benigna und Edith. Sie hatten als junge Mädchen ihre Heimatdörfer verlassen müssen, um sich im weit entfernt gelegenen  Cusco selbst durchzuschlagen.

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Der Traum vom eigenen Häuschen auf 4.000 m

IMGP1398Julian, HIrte und  Vater von vier Kindern, lebte bis vor kurzem noch mit seiner Familie in zwei kleinen, strohbedeckten Lehmhütten auf fremden Grund im Dorf Sunimarca auf 4.000m . Er erinnert sich: „Die Winter waren lang und kalt, überall zog es und wir waren meist krank.“ In solch eisigen Wintern  kommt es immer  mal wieder vor, dass  Alapca und Menschen sterben.

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bei CIMA: ein Besuch

CIMA-Jungsvon Clemens Oberle / aus 2007:
Nun auf zum Straßenkinderheim in Cieneguilla, außerhalb von Lima. Jean Louis und zwei seiner Schützlinge holen uns auf halber Strecke ab, denn mit Sonias PKW kommen wir nicht durch den z.Zt. Niedrigwasser führenden Fluß. Der Pickup von CIMA hat Museumswert, trotzdem schafft er es problemlos durch das steinige Flußbett. Im Sommer muß ein 5km langer Umweg über eine Brücke gefahren werden, der Fluß ist dann nicht mehr passierbar.

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Heim und Heimat für Straßenjungs in Lima

3 jovenes de CIMADas Stadtbild der Hauptstadt Perus ist geprägt von Straßenkindern. Viele leben unter Brücken, in verlassenen Parks, in Häuserruinen oder haben irgend eine Art von Zuhause. Oft sind das auch 12-15 qm kleine, selbst zusammengeflickte Sperrholz-Hütten mit Blechdächern in denen sie auf zerschlissenen Matratzen schlafen. Die jüngsten Straßenkinder in Lima sind kaum älter als sechs Jahre …

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